Nicht! Das Seepferdchen geht sonst unter!

Eine Kurzgeschichte aus dem Mama-Alltag

Meine jüngste Tochter hat mein wahres Wesen im Blick und weiß es zu schätzen 😉

Heute war ich mit meinen Kindern im Freibad. Eigentlich sind mir 25 Grad noch zu kalt dafür. Doch da wir in der letzten Woche bereits nachts bei 5 – 8 Grad und tagsüber bei 12 waren … naja, es ist noch Sommer halt und wir haben die Familiensaisonkarte.

Das Freibad war entsprechend leer und ich habe so eine Matte gehabt. Ihr wisst schon, die blau-weißen Dinger aus Schaumgummi. Ich bin doch sehr froh, dass das Ding nur so weit untergeht, dass eine Körperhälfte von mir trocken bleibt. Doch klein Smilla hat es sich kurzer Hand auf meinem Bauch bequem gemacht und mich zu ihrem Seepferdchen ernannt! Welch eine Ehre! So dürfte ich dann nach ihren Anweisungen auf dem Rücken liegend durchs Becken paddeln und sie gab mir die Richtung vor, um Kollisionen zu vermeiden … als Nilpferdgeborene war es mir ein besonderes Vergnügen, eine halbe Stunde ein Seepferdchen zu sein.
Gelegentlich kamen die großen Brüder mit ihren Matten vorbei und versuchten uns zu entern. Doch Smilla hat alle Versuche abgewehrt mit der Aussage:

Nicht! Das Seepferdchen geht sonst unter!

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